ERICH SCHNEPEL PDF

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Author:Mohn Nell
Country:Turkey
Language:English (Spanish)
Genre:Finance
Published (Last):18 February 2013
Pages:198
PDF File Size:18.19 Mb
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ISBN:289-1-19180-933-8
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Im Dritten Reich schloss er sich der Bekennenden Kirche an. Im Zweiten Weltkrieg wurde Schnepel erneut als Offizier eingezogen. Er starb Auch blutiger Staatsterror vermochte die Gemeinde Jesu nicht auszurotten. Aussage und Stil des Autors wurden dabei stets beibehalten.

Dies Buch soll ein knapper Auszug aus dieser Arbeit sein. Ein ungeheurer Umschwung war eingetreten. Man lief nicht mehr Gefahr, in die Bergwerke verbannt zu werden, um dort als Sklave zu arbeiten und zugrunde zu gehen. In voller Ruhe konnte man seinen Glauben leben. Der Kaiser war ein kluger Kopf. Konstantin dachte nicht daran, jetzt eine Heidenverfolgung einzuleiten; dazu war er viel zu viel Staatsmann. Im Jahre bekommt sie zum ersten Mal Staatsgelder, die bisher nur der heidnischen Staatsreligion gegeben worden waren.

Im Jahre wird der erste Sonntag angeordnet. Bis dahin gab es keinen Sonntag. Das Heidentum kannte keinen Sonntag. Nur in der Landwirtschaft ist es erlaubt, dass die Arbeit weitergeht. Als Konstantin Alleinherrscher wird, beginnt er noch zielbewusster dem Christentum den Vorrang zu verschaffen. Er empfiehlt in den Regierungserlassen seinen Untertanen, die christliche Religion als die Religion des Kaisers, als die einzig wahre, anzunehmen.

Der Kaiser will die Gleichstellung beider Religionen wahren. Wenn z. Aber keiner wird gezwungen, Christ zu werden. Christen werden in oberste Stellungen gerufen. Jetzt lohnt es sich. Sie erhielt den Namen Konstantinopel. Als sie eingeweiht wurde, merkte man keine Spur von Heidentum mehr.

Konstantin hatte eine ganze Reihe prachtvoller Kirchen bauen lassen. Alle heidnischen Bildwerke waren aus der Stadt verschwunden und christliche an ihre Stelle getreten.

Eben noch die schreckliche Verfolgung, und nun der Freund des Kaisers! Er merkte etwas von der Kraft, die darin steckt. Auch wird der jammervolle Ausgang des Kaisers Galerius, des Urhebers der letzten Christenverfolgung, seinen Eindruck bei ihm nicht verfehlt haben.

Den inneren Gehalt des Christentums hat Konstantin nicht erfasst. Er selbst ist auch kein Christ geworden. Heidnischer kann man nicht denken. Er empfiehlt seinen Untertanen, Christen zu werden, damit der Gott der Christen ihnen, dem Kaiserhaus und dem Staat ein gutes Leben beschere.

So denken die Menschen in den primitivsten heidnischen Religionen auch. Man dient Gott, damit man es gut bekommt. Er ahnt nicht, welch eine wundervolle Freiheit es in der Gemeinde Jesu gibt und wie sie bei aller Mannigfaltigkeit doch durch die Liebe zu Christus fest zu einer Einheit zusammengeschmiedet wird. Mit starker Hand fasste er die Aufgabe der Vereinheitlichung der Kirche an.

Und das war gut so gewesen. Das wird jetzt anders. Nicht die Wahrheit, sondern die Macht des Staates entscheidet. Die jeweils anerkannten Glaubenslinien werden zum Staatsgesetz erhoben. Unwahrheit und Heuchelei ziehen ein. Wirkliches Geistesleben kann sich nicht mehr entfalten. Ja, sie verlangen gar bald ihre Ausrottung, statt aus ihrer eigenen, bitteren Erfahrung heraus Freiheit des Geistes und Schutz der Andersdenkenden in Glaubensfragen zu verlangen.

Stattdessen geht man schon in der zweiten Generation mit Gewalt gegen das Heidentum vor und will es um jeden Preis ausrotten. In Wirklichkeit lebt es unvermindert weiter. Nur das Gewand ist ein anderes geworden.

Vor kurzem noch verfolgt durch den Staat, vergewaltigt man jetzt seine eigenen Glaubensgenossen. Es bedeutet immer die Anmeldung des inneren Bankrotts, wenn man nach fremden Mitteln greifen muss, um die Gemeinde Jesu zu bauen.

Man wollte ja diese gar nicht mehr aufbauen, sondern etwas ganz anderes: eine Institution, ein Machtgebilde, das die Massen, ja das ganze Volk umspannen sollte.

Existenz und Karriere setzt er aufs Spiel, wenn er noch wagt, Heide zu sein. Nun war alles anders geworden. Staat und Kirche sind wie weggeweht.

Mit der Verstaatlichung der Kirche hatte der Staat die Kirche um den Lebensnerv gebracht, ihr eigentliches Leben vernichtet und sich selbst der Lebensquellen in den Christengemeinden beraubt. Es kann zu denken geben, dass die Entwicklung Westeuropas einen ganz anderen Gang genommen hat. Sie wussten, dass in Glaubensfragen verschieden denkende Menschen gleich wertvolle Glieder des Staates sein konnten. Aber sie waren nie so Staatskirche geworden wie der Osten und darum in ihrer inneren Entwicklung nicht des Lebensnerves beraubt und zerbrochen.

Nordafrika war damals ein Kulturland ersten Ranges. Im vierten Jahrhundert waren es hochentwickelte Gegenden mit vielen Christengemeinden. Auch hier entscheidet nur das Urteil und die Zustimmung Jesu, ob er selbst den Mann zur Arbeit in seinen Weinberg gerufen hat. Willst du zur Rechten, so will ich zur Linken, und willst du zur Linken, so will ich zur Rechten!

Nun aber stand hinter der Kirche Konstantin. Die Gemeinden waren nicht mehr die schlichten Privatkreise, sondern schon fast eine Abteilung des Staates geworden. Er musste darum um jeden Preis versuchen, die Einheit zu erzielen.

Schwer wurde den Donatisten von der kaiserlichen Armee zugesetzt, und doch drang der Kaiser nicht durch. Wenn auch ihre Fragestellung und Blickrichtung nicht die neutestamentliche war, so lebte doch in ihnen etwas von der letzten Verantwortung vor Christus, dem Herrn der Gemeinde. Das gab ihnen diese aufrechte Haltung. Sein Wille, so wie sie ihn verstanden, galt ihnen mehr als irgendein Menschenwort.

Dennoch musste der Kaiser kapitulieren. Sie fragten auch nicht danach. Lieber wollten sie arm und innerlich frei sein und ein gutes Gewissen haben. So stark ihre Art eine Karikatur der Gemeinde Jesu ist, so sehr bin ich gewiss, dass hinter all diesen Opfern und all dem damit verbundenen Irrtum gar manche echte Hingabe an Christus steckte. Wir merken ganz deutlich, dass wir aus dem Bereich Jesu heraus sind.

Aus den lebendig unter dem Einfluss Jesu sich formenden Christengemeinden ist das Machtgebilde geworden, das um jeden Preis und mit allen Mitteln der Gewalt sich durchsetzen will.

Der Nachfolger Konstantins versuchte noch einmal mit brutalem Druck gegen die donatistischen Gemeinden vorzugehen. Jetzt wurde es erst wirklich schlimm. Aber auch die donatistische Bewegung war eine Massenbewegung geworden und dadurch mehr und mehr in schiefe Linien geraten. Gegen die Regimenter des Kaisers suchte man sich jetzt Bundesgenossen.

Auf beiden Seiten gab es Gewalt, Mord und Totschlag. Das war keine Geistesbewegung mehr. Es ist nie denkbar, dass die Massen auf Jesus eingehen. Das Wesentliche hatten beide nicht mehr. Er stand durchaus mitten in der damaligen Kirche, aber er hatte etwas Entscheidendes innerlich erlebt und wollte das Leben mit Christus wirklich ernst nehmen.

In seiner Botschaft steckte offenbar eine gewaltige Kraft. In erster Linie war es eine Laienbewegung. Darf man nicht annehmen, dass zu allen Jahrhunderten Jesus im Verborgenen seine Gemeinde gehabt hat? Die Bewegung des Priscillian traf wirklich in die Gewissen.

Diese Gegner waren nicht immer die besten. Im Jahre musste er vor Gericht. In Wirklichkeit war Priscillian nichts nachzusagen. Die erste Ketzerhinrichtung war eine Folge der Verstaatlichung der Kirche. Das Kloster entsteht. Es bekommt seine typische Verfassung. Die Diktatur des Abtes beginnt. Das Kloster stellt einen Wirtschaftskommunismus dar. Die Kultur der damaligen Zeit ekelte viele stark an, weil sie nur zu deutlich sahen, dass sie im Grunde sinnlos war — nur eine Fassade, hinter der sich die ganze innere Hohlheit verbarg.

Damit war der Priester des vierten Jahrhunderts erledigt. Man brauchte ihn nicht mehr, nicht mehr diese Institution, diese Sakramente, diese Einrichtungen der offiziellen Kirche, um Verbindung mit Gott zu bekommen.

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